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Line-Up 2018

 

Die Sterne formierten sich 1992 in Hamburg und können seither auf eine beachtliche Historie zurückblicken. Neben Gründer Frank Spilker (Gitarre, Gesang) besteht die Band aus Bassist Thomas Wenzel und Schlagzeuger Christoph Leich. Live werden sie zudem von der Keyboarderin Dyan Valdes unterstützt. Die Sterne prägten neben u. a. Tocotronic, Bernd Begemann, Blumfeld oder Die Goldenen Zitronen einen wichtigen Teil der deutschen Musiklandschaft der Neunziger Jahre, die gerne unter dem Begriff „Hamburger Schule“ zusammengefasst wird. Wir sind stolz, einen derartigen Hochkaräter beim Kuahgartn Open Air 2018 begrüßen zu dürfen.

 

 

Angefangen hat alles letztes Jahr mit einem massiven Feature auf dem Album von Liquid & Maniac. Das Who is Who des bayerischen Rap, BBou, Roger Rekless, Liquid, Monaco F und Grämsn, geben sich nacheinander die Ehre auf „Bavarian Squad“ – krönender Abschluss des Ganzen ist die selbstsichere Ansage: “Wir san sowas wie da boarische Wu-Tang-Clan”. Der gewiefte Musikfan ahnte bereits: Das könnte der Beginn von etwas Großem sein. Richtig gedacht: Das Bavarian Squad steht ab sofort für geballte Rap-Kompetenz in allen Dialekt-Facetten. Was die Jungs vereint: ein satirischer Blick auf das bayerische (Hinter-)landleben und die uneingeschränkte Liebe zum Hip-Hop. Da dürfen Premium-Beats und echte Skills von vier Turntable-Altmeistern natürlich nicht fehlen. “Superlative” lautet hier die Devise. Nicht auszudenken, was passiert, wenn das Bavarian Squad die Bühne übernimmt. Abriss garantiert!

 

 

 Lettland ist bislang nicht gerade als Nabel der Musikwelt bekannt. Carnival Youth aus Riga wuchten den baltischen Staat nun mit viel jugendlicher Energie auf die musikalische Weltkarte. Die blutjungen Kerle um die Brüder Emils und Edgars fanden sich im Jahr 2012 zusammen und haben einen sensationellen Start hingelegt: Mit ihrem höchst atmosphärischen, folkigen Indiepop und Mitsing-Lyrics überzeugten die ehemaligen Schulfreunde bei Showcase-Festivals wie dem “The Great Escape” oder “Eurosonic” Fans und Fachpublikum. Dass sich auch das oberbayrische Kuahgartn-Publikum in die Jungs verlieben wird – davon sind wir überzeugt!

 

 

Für nachhaltige Zerstreuung, regenerative Euphorie & die globale Erwärmung des Weltfriedens. In Zeiten des Kulturpessimismus & der Gleichgültigkeit tritt die Allgäuer Band Rainer von Vielen für eine Erneuerung des Wertekanons der Menschheit ein. Um ihre Thesen unter das Volk zu bringen, sind Rainer von Vielen (Gesang, Programmiertes, Akkordeon), Mitsch Oko (Gitarre, Gesang), Dan le Tard (Bass, Gesang) und Sebastian Schwab (Schlagwerk, Percussion, Gesang) schon bis nach Sibirien gereist, um in ihrer Funktion als UNSL-Botschafter mit den Wölfen zu heulen. Rainer von Vielen erheben die Innovation zum ästhetischen Prinzip – US-Westcoast-Bass, Gandhi-Rap, Kingston-Akkordeon, Alhambra-Gitarre, Kilimandscharo-Drums, Himalaya-Kehlkopfgesang – die Band nennet es Bastard-Pop.

 

 

Blond geben sich Mühe, das Trio ist fleißig und produktiv. Für ihre live Performance erfanden sie komplizierte Bühnentänze und eine interaktive Zwiesprache mit dem Publikum, vorgetragen in extravaganter Fashion. Als wäre das nicht genug, entwickelten sie auch noch neue Titel. Ein Arbeitsaufenthalt in einem Chemnitzer Tonstudio folgte fast zwangsläufig. Blond hat nun, mit Trendy, den von der wachsenden Fangemeinde sehnsüchtig erwarteten, neuen Tonträger vorgelegt. Diese CD entfaltet mit ihren sechs Titeln einen verstörenden Sog in eine Welt zwischen Indie-Club und Konzertmuschel auf der Strandpromenade. Menschen, die sich auf einem missglückten Abiball wohlfühlen, die mit Interesse beobachten, wie ein Lampionumzug von Rowdies überfallen wird, werden diesen Tonträger mögen und vielleicht sogar trendy finden.

 

 

Was Nick McCarthy nach seinem Ausstieg als Gitarrist bei Franz Ferdinand so treibt? Die Antwort erwartet euch am 1. September beim Kuahgartn Open Air und nennt sich: Das Lunsentrio! Zusammen mit Seb-I Kellig und Hank Schmidt in der Beek. Wer glaubt, er habe bereits alles gehört, was die Pop-Welt so zu bieten, der dürfte nun eines Besseren belehrt werden! Dieses Trio ist wirklich für jede Überraschung gut (und das nicht nur weil der gebürtige Engländer Nick mittlerweile komplett auf Deutsch singt).

 

 

Jordan Prince (Neo Folk/New Orleans/nun wohnhaft in München) ist ein äußerst talentierter Singer-Songwriter, der seit einem Jahr in München lebt – seine Musik klingt trotzdem noch sehr amerikanisch. Man hört den Songs an, dass sie in ganz klassischer Songwriter-Manier auf der Akustik-Gitarre komponiert wurden – American Folk wie er klingen soll: Feine Gitarren-Pickings treffen auf sehnsüchtige Melodien und eine ebenso zarte Stimme, die Jordan auch gerne mal in die Falsett-Nähe hochschrauben lässt – manchmal klingen seine Songs traurig und verloren und können doch zugleich mit deep bis absurd-komische Texte und mehrstimmiger Gesang überzeugen. Wer auf Andrew Bird, Elliott Smith oder die Eels steht wird in Zukunft nichts anderes übrig bleiben als auf seinem I-Pod und Playlisten noch ein Plätzchen für Jordan Prince finden zu müssen.

 

 

Angst Angst Overkill – dem neuesten Streich von Singer/Songwriter Nicolas Sturm – handelt vom stylischen Jammerlappen, dem ideelen Gesamt-Wimp, der zum einen so viel mit seiner Innerlichkeit beschäftigt ist, um andererseits so viel Zeit vor dem Spiegel zu verbringen, dass es auf der Straße so gar nicht nach Spiegel aussieht, sondern wie mal eben lässig hingeschlunzt. Jeder Kommentar bei Facebook sitzt. Jedes Hashtag am Puls der Zeit. Jedes Bild bei Snapchat spontaner als das Leben selbst. Von Menschen, die heulen, wenn sie ihr doofes Ladekabel nicht finden, um in der Nacht nochmal postironisch in der Augmented Reality Pokemons zu jagen oder den nächsten Discogs-Kauf zu tätigen: Ja, richtig. Dieses Album handelt von uns. Aber es geht Nicolas Sturm dabei nicht um Hipsterbashing und Luxus-Probleme der Großstädter, sondern um die Formulierung eines allgemeinen Unbehagens vor dem Hintergrund einer zunehmenden Erosion von Sinnzusammenhängen, dem erneut anwachsenden gesellschaftlichen Zug zur Barbarei, wucherndem Fremdenhass und immer diffuser werdender Zukunftsängste – überall.

 

 

Eine Italienerin in Berlin, eine Gitarre, ein Cello und ein Schlagzeug — viel mehr braucht es nicht, um die Musikwelt zu verzaubern. Immerhin hat Caterina Barbieri, die Sängerin, die auf der Bühne MissinCat ist, es so mit ihrem Solodebüt „Back on my feet“ bis zum renommierten Festival South By Southwest (SXSW) in die USA gebracht. Gar nicht so verwunderlich, denn ihr süßlicher, fröhlicher Indiefolk ist zwar eingängig, aber nie banal und nie herzlos.

 

 

eIm Frühjahr 2012 gründete sich die Punkrock-Band Cock Dylan aus Wasserburg am Inn. Inspiriert durch kalifornischen Punkrock der 80er und 90er Jahre, gepfeffert mit einer Prise Rock`n`Roll und diverser anderer Einflüsse wurde schnell zu einem eigenen Sound gefunden und so einige Bühnen im süddeutschen Raum bespielt. Von diversen Szene-Clubs und Jugendzentren bishin zu namhaften Locations wie dem Ostwerk und der Kantine in Augsburg, sowie dem Silo 1 in Töging als Support internationaler Bands wie Nashville Pussy, Colt 45, The Creepshow und The Turbo A.C`s bis hin zum renomierten Chiemsee Summer Festival.

 

 

Nach einer kreativen Pause sind VAIT zurück! Die Lyrics gewohnt direkt und intensiv, natürlich. Andere neue Themen sind in den Focus gerückt. Ein bisschen mehr „back to the roots“. Aber: wie gewohnt intensiv und schwitzig. VOLLGAS!

 

 

»In ihrer Musik besinnt sich das Dreigespann aufs Wesentliche: zwei dreckige Gitarren und ein rumpeliges Schlagzeug liefern die Grundlage für die Ausflüge, mit denen Sänger Erik Jacobs seine Hörer in lyrische Unterwelten entführt. Ein Höllenritt sondergleichen.« [reeperbahnfestival.com]

 

 

Zweifellos zählt die junge Band aus Wien zu den erfrischendsten und spannendsten Entdeckungen des Jahres. Spöttisch und verträumt, beschwingt und brachial, so sind die Texte von Buntspecht. Gypsy Swing und Bossa Nova, Wiener Lied und Folk klingen in den Kompositionen durch. Beides verbindet sich zu Liedern mit einer eigenen Handschrift und mit einer besonderen Kraft. Die Tiefe des Stillen, der Rausch des Wilden, die Leichtigkeit des Naiven und die Schwere der Saudade kommen hier zusammen. Und die sechs Buntspechte erreichen damit weitaus mehr als nur das Ohr… Die unglaubliche Energie ihrer Shows lässt niemanden länger als ein paar Sekunden stillstehen.